Ein Solarcontainer ist eine vollständig vorkonfektionierte Photovoltaikanlage in einem High-Cube-Seecontainer. Module, Rahmen, Schienensystem sowie die komplette Anschluss- und Steuerungstechnik sind bereits verbaut und verkabelt. Am Standort wird ausgefahren, angeschlossen und eingeschaltet.
100 kWp auf 110 × 6 m, 200 kWp auf 110 × 12 m
betriebsbereit nach 48 Stunden, kein Fundament nötig
Der Solarcontainer von VISTA energy liefert 100 kWp Leistung in der 20-Fuß-Variante und 200 kWp in der 40-Fuß-Variante. Eine 100-kWp-Anlage erzeugt rund 100.000 Kilowattstunden pro Jahr, das entspricht etwa 1.000 Kilowattstunden Ertrag pro Kilowatt Peak. Der Flächenbedarf beträgt im ausgefahrenen Zustand 110 × 6 m, also 660 Quadratmeter oder rund 6,6 Quadratmeter pro Kilowatt Peak. Aufbau und Abbau dauern jeweils rund 48 Stunden, ein Fundament ist nicht erforderlich.
Zwei Größen, ein Prinzip
Beide Varianten funktionieren nach demselben Prinzip: Auf verzinkten Stahlrahmen sitzen jeweils vier Solarmodule, die auf Führungsschienen aus dem Container gefahren werden. Die 20-Fuß-Variante fasst 42 Rahmen mit 168 Modulen, die 40-Fuß-Variante entsprechend die doppelte Anzahl. Für den Transport klappt alles zurück in die Containermaße. Wenn Sie mehr Leistung brauchen, stellen Sie mehrere Container nebeneinander, jeweils in 100-kWp-Schritten.
In 100-kWp-Stufen wachsen
Steigt Ihr Bedarf, kommt ein weiterer Container dazu. Kein Umbau der bestehenden Anlage, keine neue Planung von Null.
Standort wechseln statt abschreiben
Wird die Fläche gebraucht, zieht der Container weiter. Die Anlage bleibt im Wert, das Grundstück bleibt frei.
Erst prüfen, dann ausbauen
Viele Unternehmen starten mit einem Container und erweitern, wenn die Ertragszahlen aus dem eigenen Betrieb vorliegen.
Technische Daten im Vergleich
Merkmal
100 kWp (20 Fuß)
200 kWp (40 Fuß)
Flächenbedarf ausgefahren
110 × 6 m
110 × 12 m
Gesamtgewicht
15 t
30 t
Anzahl Solarmodule
168
336
Jahresertrag
ca. 100.000 kWh
ca. 200.000 kWh
Containermaße (L × B × H)
6.058 × 2.438 × 2.896 mm
12.192 × 2.438 × 2.896 mm
Containertyp
20-Fuß-High-Cube
40-Fuß-High-Cube
Batteriespeicher
optional
optional
Was im Container steckt
Material und Bauweise
Container aus SPA-H witterungsbeständigem Stahl, Seitenwände 2 mm, Bodenplatte 4 mm, Eckbeschläge aus SCW480 Gussstahl
42 verzinkte Stahlrahmen in der 20-Fuß-Ausführung, Rahmenmaß 5.427 × 2.375 mm, Verzinkungsdicke mindestens 85 μm, Stahlgüte Q235B, Wandstärke mindestens 3 mm
Vier Solarmodule je Rahmen mit je 34 kg, Neigungswinkel 15° ± 2°
Bifaziale Doppelglasmodule mit N-Type-TOPCon-Halbzellen
Führungsschienen: 22 pro Seite, je mindestens 4.700 mm, Gesamtlänge mindestens 100 m, Tragfähigkeit mindestens 8.000 kg
Wechselrichter sowie AC- und Hilfsstromschrank vollständig integriert
Netzgekoppelter Betrieb und Inselbetrieb umsetzbar
So entsteht die Anlage
Aufbau und Technik
Anlieferung
Der Container kommt per Tieflader und wird auf der vorbereiteten Fläche abgesetzt.
1
Schienen legen
Die Führungsschienen werden beidseitig verlegt und verschraubt, 22 Schienen pro Seite.
2
Rahmen ausfahren
Die 42 Stahlrahmen mit den Solarmodulen werden auf den Schienen aus dem Container gezogen und arretiert.
3
Elektrisch anschließen
Wechselrichter und Anschlussschrank sind bereits verbaut, es wird nur noch am Einspeisepunkt verbunden.
Jeder der 42 Rahmen trägt vier Solarmodule mit je 34 Kilogramm, aufgestellt in einem Neigungswinkel 15° ± 2°. Die Rahmen bestehen aus Q235B-Stahl mit mindestens 3 Millimetern Wandstärke und einer Zinkauflage von mindestens 85 Mikrometern. Verbaut sind bifaziale Doppelglasmodule mit N-Type-TOPCon-Halbzellen, die auch das von unten reflektierte Licht nutzen. Die Aufständerung müssen Sie nicht planen, sie ist Teil des Containers.
Das Schienensystem
Bei der 20-Fuß-Ausführung liegen auf jeder Seite 22 Schienen mit mindestens 4.700 Millimetern Länge, zusammen über 100 Meter. Das System ist auf mindestens 8.000 Kilogramm Tragfähigkeit ausgelegt und verzinkt wie die Rahmen. Es ist der Grund, warum die Anlage auf 110 Metern Länge Fläche schafft, ohne dass ein einziges Fundament gegossen werden muss.
Container und Elektrotechnik
Der Container besteht aus SPA-H witterungsbeständigem Stahl, die Seitenwände sind 2 Millimeter, die Bodenplatte 4 Millimeter stark. Wechselrichter, AC-Schrank und Hilfsstromtechnik sind fest verbaut und verkabelt. Am Standort wird nur noch am Einspeisepunkt oder am Speicher angeschlossen. Deshalb bleibt Ihre Gebäudeelektrik außen vor
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Batteriespeicher im Container
Wenn Ihr Verbrauch nicht zur Sonne passt, ergänzen wir einen Batteriespeicher. Damit steigt Ihr Eigenverbrauchsanteil, Lastspitzen lassen sich glätten, und im Inselbetrieb überbrücken Sie mehrere Tage ohne Netzanschluss. Die Kapazität legen wir auf Ihr Lastprofil aus, nicht auf eine Standardgröße. Ein Batteriespeicher im Container braucht wie die PV-Anlage selbst kein Fundament und keine dauerhafte Bebauung.
Erzeugung live sehen
Die Anlage lässt sich mit einer Live-Auswertung der Stromproduktion ausstatten. Sie sehen, wie viel Strom Ihr Container aktuell und über den Zeitraum erzeugt hat. Für ESG-Berichte und interne Nachhaltigkeitskommunikation haben Sie damit belastbare Zahlen statt Schätzungen.
Technische Fragen
Was Techniker und Energieverantwortliche zuerst wissen wollen.
Eine ebene, vorbereitete Fläche. Ein Fundament ist nicht erforderlich, es entsteht keine dauerhafte Bodenversiegelung und nur minimaler Tiefbau. Welche Vorbereitung Ihre Fläche konkret braucht, klären wir bei der Standortprüfung.
Ein 100-kWp-Container belegt 660 Quadratmeter, also rund 6,6 Quadratmeter pro Kilowatt Peak. Eine klassische Freiflächenanlage braucht für dieselbe Leistung deutlich mehr Platz, weil sie Wartungsgassen und Reihenabstände einplanen muss.
Die Aufständerung ist im Container verbaut. Die 42 Stahlrahmen stellen die Module in einem Neigungswinkel 15° ±2° auf, ohne dass am Standort ein Gestell montiert werden muss.
Ja. Container aus witterungsbeständigem SPA-H-Stahl, verzinkte Stahlrahmen mit mindestens 85 μm Zinkauflage und eine Schienentragfähigkeit von mindestens 8.000 kg sind auf den ganzjährigen Außeneinsatz ausgelegt
Ja, Inselbetrieb ist umsetzbar. In Kombination mit einem Batteriespeicher versorgt der Container Baucontainer, Beleuchtung und Geräte auch ohne Netz.
Wir rechnen mit rund 100.000 kWh pro Jahr für 100 kWp. Der tatsächliche Ertrag hängt von Standort, Ausrichtung und Verschattung ab, deshalb prüfen wir Ihre Fläche vor jeder Zusage.
Der Preis richtet sich nach der Kapazität, die Ihr Lastprofil erfordert. Wir dimensionieren den Speicher nach Ihrem Verbrauch und weisen die Kosten im Angebot transparent aus.
Speicher, Anschlusstechnik und Leistungsstufe legen wir projektbezogen aus. Sprechen Sie uns auf Sonderanforderungen an, wir prüfen die Umsetzbarkeit.
Welche Leistung passt zu Ihrem Verbrauch?
Auslegung im Erstgespräch
Fabian Kirchner
Solarcontainer im Überblick
Kurz zusammengefasst
Ein Solarcontainer von VISTA energy ist eine mobile PV-Anlage für Gewerbe und Industrie, die grünen Strom auf dem eigenen Gelände erzeugen wollen, ohne eine Dachanlage oder einen Solarpark zu bauen. Als modulare Solaranlage wird der Container mit 100 kWp oder 200 kWp geliefert, benötigt kein Fundament und ist nach rund 48 Stunden betriebsbereit. Die Solarmodule sitzen auf verzinkten Stahlrahmen, die am Standort auf Führungsschienen aus dem Container gefahren werden, die Aufständerung mit 15 Grad Neigung ist bereits verbaut. Optional lassen sich ein Batteriespeicher im Container für höheren Eigenverbrauch und Inselbetrieb sowie eine Live-Auswertung der Stromproduktion ergänzen. Weil die mobile Photovoltaikanlage rückstandslos entfernt und an einem anderen Standort erneut aufgestellt werden kann, eignet sie sich besonders für Photovoltaik ohne Dach, für befristet nutzbare Flächen und für Standorte mit baurechtlichen Einschränkungen. Gängige Bezeichnungen für dieselbe Lösung sind Solarcontainer, Solar Container, PV-Container, Photovoltaik-Container und mobiles Solarkraftwerk